Technik-Revolution im Proberaum

Endlich geschafft! Nach rund 4 Monaten rumprobieren, austesten und umbauen, haben wir endlich alle Hürden genommen und auch die letzte Baustelle beseitigt. Ab sofort hat im Proberaum zumindest für uns eine Technik-Revolution begonnen. Ungewohnt, aber ungewohnt gut, wird ab sofort nicht mehr in voller Lautstärke mit aufgerissenen Amps und Ohrschutz geprobt, sondern komplett über In Ears. Absolutes Neuland für uns, aber nach 15 Jahren Band wurde es mal Zeit ein paar Dinge anders bzw. zeitgemäßer anzugehen. Startpunkt waren die Anschaffung einer PA-Anlage (Thomann the box pro DSP 2x und 1 Woofer) für besseren Hörgenuss und unser erstes Wireless Mischpult Soundcraft UI24R, dass uns von Anfang an begeistert hat. Keine verstellten analogen Regler mehr vor der Probe, sondern gechilltes einstellen und Feinjustieren über Handy/PC/Tablet. Sobald man seine Einstellungen abgespeichert hat, kann man die Einstellungen je nach Bedarf auf Knopfdruck laden. Sehr praktisch und richtig cool! Das i-Tüpfelchen ist die Möglichkeit direkt Mehrspurrecordings auf einen USB-Stick zu machen, so dass fortan Demos on-the-fly aufgenommen werden können. Voraussetzung hierfür waren allerdings Drummikrofone, die wir dann kurzerhand besorgt haben. Nach vielen Tests haben wir uns bei den Instrumenten dazu entschieden alles direkt ins Mischpult einzuspielen, dadurch sparen wir uns bis auf die Drums das mühselige Mikrofone ausrichten bei jeder Probe. Zudem ist die Technik mittlerweile echt weit fortgeschritten bei den Multieffektgeräten, so dass die Unterschiede zwischen Amp und digitaler Simulation immer kleiner werden. Gitarrenseitig hat sich der kompakte Line 6 HX Stomp durchgesetzt. Quadratisch Praktisch Gut und mit nem Mega Sound und genügend Effekten und Ampsimulationen. Das reicht wohl für ein Musikerleben oder vielleicht auch nicht. Und dann kam die Königsdisziplin: Es war Zeit für den Umstieg auf In Ear Monitoring. Hierfür war ein ausgiebiger Test bei Thomann erforderlich. Letztendlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es für uns unabdingbar ist, dass jeder sein eigenes Monitoring System besitzt, da es immer wieder zu Problemen kam, als sich jeweils 2 Leute 1 System geteilt haben. Es ist schwierig einen Kompromisssound für 2 Musiker zu finden, trotz diversen Dual-Mono-Einstellmöglichkeiten bei den Systemen, die haben für uns einfach nicht so dolle funktioniert. Ein großes Batterieladegerät, Rack und Schubladen wurden auch noch eingekauft und seit letzter Woche herrscht bis auf Gesang und Drums Ruhe im Proberaum. Dank Soundcraft Mischpult kann sich jeder seinen eigenen Wunschsound auf die Ohren mischen mit oder mit ohne Klick. Etwas ungewohnt ist, dass man sich über In Ear Kopfhörer nicht mehr so leicht unterhalten kann, während der Probe, sondern man benötigt ein separates Mikrofon, damit man mit den abgeschirmten Musikerkollegen in Kontakt treten kann. Aber sich gegenseitig anschreien wg. In Ear Kopfhörern ist ja auch keine Dauerlösung, wir haben uns nach 2 Proben bereits an das neue Handling gewöhnt. Am besten getaugt haben uns die In Ear Systeme LD Systems MEI 1000 (Preis-Leistungs-Sieger für uns) und das Shure PSM 300 (wertiger, besser, deutlich teurer), falls es mal jemand testen will. Mal sehen wo uns diese neue Bandprobendimension hinführen wird. Jetzt heisst es erstmal wieder Songs üben und Songs schreiben!

The PA:

PA neu

The Rack:

Mischpult neu

The Guitar Powerhorse:

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Devils Diner Club EP Liner Notes

Zahlen:

Entstehungsjahr: 2014
Veröffentlichung: 28.03.2015
Spielzeit: 14:01 Min
Kosten: ca. 2.000 €

 Daten:

Devils Diner Club EP Tracklist:

  1. Devils Diner Club 3:51 Min
  2. Cyborg 2:47 Min
  3. Defenders Of Darkness 3:06 Min
  4. Spider Bite 4:17 Min

Devils Diner Club EP Recording Termine:

Freitag, 26.09.2014 (ganztags): Drumrecording
Samstag, 27.09.2014 (halbtags): Drumrecording
Montag, 13.10.2014 (ganztags): Gitarrenrecording
Dienstag, 14.10.2014 (ganztags): Gitarrenrecording
Mittwoch, 15.10.2014 (halbtags): Gitarrenrecording
Freitag, 17.10.2014 (ganztags): Bassrecording
Samstag, 18.10.2014 (ganztags): Vocalsrecording + Backing-Vocals

Fakten:

Obwohl die zweite professionelle Aufnahme der Band Devils Diner schon 2014 aufgenommen wurde, war das Release erst 2015.
Nach der positiven Resonanz auf die erste EP entschieden wir uns, sämtliche Bandersparnisse und Einnahmen aus dem Verkauf eben jener EP zusammen zu kratzen um Ende 2014 endlich das langersehnte erste Album fertigstellen zu können.

Da Walter bedauerlicherweise aus beruflichen Gründen Mitte 2014 die Band verlies und sein Ersatz Andi erst noch alle Songs lernen musste, war an ein komplettes Album mit weiteren 8 Songs nicht zu denken. Um doch noch Ergebnisse für 2014 liefern zu können, wurde stattdessen auf eine weitere EP mit reinem Digitalvertrieb umgeschwenkt. Die ausführliche Version dieser Geschichte ist im Bandblog 2015 nachzulesen.

Die eigentlichen Aufnahmen begannen im September 2014 und wurden mit nur 6 Studiotagen, die um unsere hauptberuflichen Verpflichtungen herumgelegt wurden, erfolgreich abgeschlossen.

Das Coverartwork war bereits seit Februar 2014 in der Mache und orientierte sich am Cover der ersten EP. Bo2media colorierten unser Bandmaskottchen Evil D, das von der fantastischen Zeichnerin Cola für uns entworfen wurde, und seither unsere Logos schmückt.

Die zeichnerischen Arbeiten waren diesmal schon vor den Aufnahmen fertig, nämlich im August. Um Zeit und Geld zu sparen, wurde die EP, wie bereits erwähnt, rein digital vertrieben, in der Hoffnung, mit den Einnahmen später doch noch ein komplettes Album aufnehmen zu können. In Summe fehlten hierfür nach den ersten beiden EP’s ja nur noch ca. 3-4 Songs und genug Urlaub aller Bandmitglieder.

Mix und Mastering fanden im Winter 2014/2015 statt, der letzte Feinschliff wurde im Februar 2015 zu Ende geschliffen. Die EP wurde am 28.3.2015 als Digital Release auf allen gängigen Portalen veröffentlicht.

Die EP ist mittlerweile nicht mehr einzeln verfügbar, aber als Teil des Albums „Edelmetal“ weiter erhältlich und kann fast überall angehört werden (z.B. YouTube, Spotify, Apple Music,…).

Devils Diner Club EP Cover (2015):
2015-03-27-ddc-ep-final-cover-am-hellsten

Die Schreiraupe im Studio:
Unbenannt

Guitar of Justice, Guitar of Fear:
guitars2015

No Gain No Pain – The Amps:
boxen2015