DEVILS DINER 2006

Bandmitglieder: Flo (Bass), Björn (Gesang), Frank (Gitarre), Daniel (Schlagzeug), Scandle (Gitarre)

Bandraumalbum des Jahres: Tankard – The Beauty And The Beer

Bandname: BASTART

Entstandene Songs: Alcoholic Breath, Out Of My Way

2006 fiel die Band gehörig auf die Schnauze. Also nicht die ganze Band, nur Frank. Das aber dafür so gehörig, dass er sich einen Nerv im rechten Arm abriss und für 3 Monate in die Reha musste. Während dieser erzwungenen Schaffenspause machte die Band das, was man in so einer Situation am Besten macht: Anderen beim Arbeiten zuschauen.

Also verbrachte die Band die erste Jahreshälfte hauptsächlich mit Konzertbesuchen und, wie man das heute so schön nennt, „Netzwerken“. In dieser Zeit lernte die Band viele andere Musikgruppen und Leute kennen, zu denen (zu einem überraschend hohen Anteil) auch heute noch Kontakt besteht.
Vor allem Franks neuem Bekannten Basti sollte schon bald eine tragende Rolle zukommen.

Nachdem die Band wieder einsatzbereit war, wurde vor allem am Zusammenspiel und neuen Songs gearbeitet, die auch möglichst professionell aufgenommen werden sollten. Die bis dato verwendete Methode mit einem Fischer Price Kassettenrekorder war dann doch zu Ghetto. Oder in unserem musikalischen Genre: zu Blackmetal.
Neben einem Aufnahmeinterface wurde auch eine Minimalversion von Cubase angeschafft (ist ja auch das einsteigerfreundlichste Programm 😉 ) und im Laufe des Jahres immer hochwertigere Demos aufgenommen. Cubase wurde aufgrund der Komplexität bald nicht mehr verwendet, aber dafür das einfache Aufnahmegerät zum Demos aufnehmen um so häufiger. Ohne stundenlange Feinjustierung wie sie bei Cubase nötig ist, musste beim Aufnahmegerät nämlich nur der Eingangspegel eingestellt und dann auf Record gedrückt werden und schon war das Gerät einsatzbereit. Diese Vorgehensweise Demos aufzunehmen, ist bis heute die hauptsächliche Art, unsere Songs festzuhalten, da sich keiner (ausser Frank) die Mühe macht, irgendetwas aufzuschreiben.
Die so gewonnene Expertise nutzten auch andere Bands, für die die Devils Diner Jungs immer öfter ebenfalls Demos aufnehmen durften, wie zum Beispiel Slaughter Command, Eyesore und Rehm’s „Band ohne Namen“.

In letzterer spielte zu diesem Zeitpunkt ein junger Drummer namens René, der von allen nur Ray genannt wurde. Auch er würde, wie der eingangs erwähnte Basti noch eine wichtige Rolle in der Bandgeschichte erfüllen, wovon damals aber noch niemand etwas ahnen konnte.

Für ordentliche Aufnahmen brauchte die Band vor allem eines: ordentliches Equipment. Also wurden vom spärlichen Budget neue PA-Boxen, ein Mischpult und einige Effektgeräte angeschafft und so gut es ging im Raum verteilt. Eine ideale Positionierung der einzelnen Lärmerzeuger haben wir bis heute noch nicht gefunden x_x. Apropos Lärm: die Band, 2006 Bastart benannt, probte immer noch ohne Ohrstöpsel, was für alle musikschaffenden ein großer Fehler ist! Wie man auf den nahmen BASTART kam, weiß heute niemand mehr. Der Name sollte aber aufgrund fehlender Sympathie nicht lange erhalten bleiben, weshalb man sich darüber auch keine Gedanken machen muss.

Proberaumtechnisch hielten vor allem zwei Dinge im Jahr 2006 in den Kellerbunker Einzug: Schwalbenbräu als offizielles Proberaumbier, das von Tobi’s Bruder selbst gebraut und vertrieben wurde / wird. Die andere Sache war der typische Proberaumgeruch, eine Kombination aus kaltem Rauch, Bier, Schweiß und feuchten Wänden, der auch durch die Luftentfeuchter/-reiniger-Armada bis heute nie so ganz beseitigt werden konnte. Dieser Geruch ist so hartnäckig in Kleidung, dass er wie ein teurer Whisky als 100% eigen angesehen wird. Leider ist der Geruch im Gegensatz zu gutem Whisky gar nicht gern gesehen bzw. geschnüffelt. Beispiel gefällig? „Schatz, pack bitte deine Sachen in die Wäsche. Die riechen voll nach Proberaum“ oder „Wer stinkt denn hier so krass nach Müffel?“ (das wurde wohlgemerkt in einer Diskothek gefragt, in der es von Haus aus nicht sonderlich gerochen hatte).

Auf der alljährlichen Halloweenparty im DDC konnte die Band auch 2006 nicht selber mitmischen, da einfach noch nicht genug Songs fertig waren.

Und wo wir gerade bei „fertig“ sind: Mehr gibt es auch nicht aus dem 3. Jahr der Geschichte von Devils Diner zu erzählen.

Aus dem Fotoalbum 2006: Der Bandraum mit Fahnen, Postern und Equipment

2006

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