DEVILS DINER 2009

Bandmitglieder: Flo (Bass), Frank (Gitarre), Ray (Schlagzeug), Steve (Gesang)

Bandraumalbum des Jahres: Slayer – World Painted Blood

Bandname: DEVILS DINER

Entstandene Songs: Cyborg

2009 fand die ewige Sängersuche endlich ein Ende. „Manager“ Felix traf in der damaligen Stammkneipe Sansibar seinen Bekannten Steve, der gerade die Auflösung seiner letzten Band abwickelte. Da Felix wusste, dass Steve früher schon bei der Deathmetal Band „Mental Torture“ gebrüllt hatte, stellte er den Kontakt zwischen Frank und Steve her.
Beim ersten Treffen funkte es ordentlich und Steve wurde unter dem Namen Major Mindcrime als Beschwörer der Vokills of Death in den Bandkader aufgenommen.

Die meisten Songs hatten noch keinen ausgearbeiteten Gesangspart, was einiges an Kreativität von allen Bandmitgliedern erforderte. Weil aber die Chemie nicht nur musikalisch, sondern endlich auch zwischenmenschlich stimmte, fand der Sound der Band bald den lang vermissten Anker.
Dieser Anker sind die Energie und Spielfreude, die bis heute das Fundament jedes unserer Songs ist. Durch die verschiedenen Stile der einzelnen Bandmitglieder entwickeln sich daraus die abwechslungsreichen Songs die ihr von uns kennt. Wenn ein Song keinen Spaß zu spielen macht, fällt er durch.

Außerhalb der Bandproben unternahm die Band auch viel zusammen. Man machte gemeinsam diverse Kneipen und Diskotheken unsicher, meist auch nach den Bandproben. Als After Work Partys sozusagen. Stammkneipe zu dieser Zeit war die Eingangs bereits erwähnte Sansibar, in der man schon bald zu den bekannten Stammgästen zählte. Durch Connections wurde man auch sogleich für die Halloween Feier 2009 gebucht, die diesmal auf einem Campinggelände in einem Zelt stattfand und den ersten Live-Auftritt der Band darstellen sollte.

Um das Lampenfieber zu senken und sich auf den allerersten Auftritt vorzubereiten erfand Frank den „Gig-Simulator“: Bandproben bei schummriger Beleuchtung eines alten Weihnachtslichterschlauches, um Ansagen und Verhalten auf einer Bühne üben zu können. Zudem gab es einen legendären Maibaumklau beim Schwalbenbräubraumeister und –wirt, der uns gehörig vom Lampenfieber ablenkte und auch ordentlich in Form von Freibier entlohnt wurde. Und die Sansibar als damalige Stammkneipe entspannte ebenfalls die Nerven in Form von Shisha- und Spirituosenkonsum. Also gab es wie immer keinen wirklichen Grund zur Panik.

Nebenher blieb immer noch genug Zeit um Demos aufzunehmen. Hierfür holte sich die Band allerdings Hilfe von außen: Bandkumpel Schmie hatte sowohl das Equipment als auch das Know-How für einen professionelleren Klang und ließ uns Krawallhaufen kostenlos bei ihm aufnehmen.
Auf Klick, oder besser gesagt einheitlich im Takt, spielen konnte die Band damals noch nicht und so wurden die Demos zwar etwas rumpelig, aber dennoch erstaunlich gut. Aufgenommen wurden For The Emperor, Devils Diner Club und Evil D.

Bei den Aufnahmen zu For the Emperor entstand nebenher noch eine bis heute wichtige Tradition: Das Bandraumgrillen. Was wir heute aber mit tragbaren Kohlegrills unter freiem Himmel bei bestem Wetter machen, startete damals mit einem Elektrogrill. Im Proberaum. Im Keller. Ohne Elektrobier. Retrospektiv betrachtet, wegen Erstickungsgefahr keine so gute Idee. Aber was uns nicht umbringt macht uns bekanntlich nur lebensmüde und hart. So hart, dass sogar Stahl neben uns zu weinen anfängt. Wenn ihr versteht, was wir meinen oder zu meinen glauben. In diesem Sinne: And Prosit For All!

Devils Diner Club und Evil D wurden bei Schmie zu Hause aufgenommen. Die Aufnahmen zu Fear kamen auf Grund eines von Ray verursachten Auffahrunfalls leider nie zu Stande. Der Unfall ereignete sich kurz vor Schmies Haus bei niedriger Geschwindigkeit, wobei niemand verletzt und dank ca. 40 Cheeseburgern jeder satt wurde.

Was so eine richtige Band sein will braucht ja auch ein Logo und so kam es, dass Frank über MySpace (ja, das war damals immer noch relevant) den US-amerikanischen Grafiker „Nyogtha-Design“ mit den Ideen der Band belästigte. Da Frank wesentlich besser komponieren als zeichnen kann, sah der Entwurf, der gemeinsam mit der Band entstand, doch seeehr abstrakt aus (siehe Bild unten). Nach zweimonatigem Hin und Her einigte man sich auf den (ebenfalls unten abgebildeten) Entwurf „Nasty Nights“, den Bandmaskottchen Evil D zierte.
Dank des damals sehr niedrigen Dollar-Kurses (Wechselkurs ca. 1,4) bekam man das Design für einen Traumpreis. War auch zwingend nötig, ist die Habenseite der Band bis heute im Prinzip nonexistent und absolut negativ mit rotem Vorzeichen.

Mit dem neuen Logo in der Tasche wurden alle Webpräsenzen gemeinsam von allen Bandmitgliedern in mühevoller Do-It-Yourself and Learn It By Yourself Sisyphusarbeit umgestellt und auch gleich Merchandise-Produkte geordert. Ob Flaschenöffner und weiß-gelbe Kugelschreiber die beste Idee für die Platzierung des Logos waren, darf gerne diskutiert werden. Wer Anschauungsmaterial braucht, wir haben noch Restbestände ;). Natürlich wurden auch T-Shirts, Sticker und Buttons geordert, die auch heute noch in geringen Mengen vorhanden sind. Also zuschlagen, solange der Vorrat reicht! Wobei es natürlich auch immer wieder mal neue Merchandise-Artikel von uns geben wird.

Als krönenden Absch(l)uss des Jahres 2009 schnupperte die Band zum ersten Mal Bühnenluft am Ingolstädter Baggersee. Der Auftritt war dank einem oder zwei Bieren ein für die Anwesenden bis heute legendärer. Fragt mal Frank nach seinem Verhältnis zu Mehrfachsteckdosen und deren Einsteckverhalten.

Den Jahresumbruch beging die Band gemeinsam in der Sansibar um ein wundervolles Jahr zu feiern und sich zusammen auf ein weiteres zu freuen. Aber davon mehr beim nächsten Eintrag.

Aus dem Fotoalbum 2009: Entwurf zum Bandlogo und Design gemalt von Frank

1

Aus dem Fotoalbum 2009: Fertiges Logo Nasty Nights

2

Aus dem Fotoalbum 2009: Halloweenauftritt Live Rock Am See

3

Aus dem Fotoalbum 2009: Totenkopf im Proberaum Welcome To The DDC

4

Aus dem Fotoalbum 2009: Crash Test Recording Seasons

5

Aus dem Fotoalbum 2009: Indoor-Bandraumgrillen mit Fleisch und Rauch

6

7

Aus dem Fotoalbum 2009: Die üblichen Verdächtigen in der Sansibar

8

Aus dem Fotoalbum 2009: Schwalbenbräu-Maibaumklau

9

Aus dem Fotoalbum 2009: Spiderman Kills

10

Aus dem Fotoalbum 2009: Kneipenkartenspiel, wenn man mal nicht weiß wohin…

11

Aus dem Fotoalbum 2009: Universalmaske

12

Aus dem Fotoalbum 2009:

Wiederentdeckte erste Bandlogo-Krizzelei, die zum Glück nie verwendet wurde

13

Aus dem Fotoalbum 2009: Festivalbegegnungen

14

 

 

Advertisements