DEVILS DINER 2015

Bandmitglieder: Frank (Gitarre), Ray (Schlagzeug), Steve (Gesang), Andi (Bass)
Album des Jahres: Lamb Of God – Sturm Und Drang
Entstandene Songs: Only Dust Remains, Devil May Care

Anfang 2015 lag unser Fokus hauptsächlich auf der Perfektionierung der restlichen 4 Songs für die anstehende Recording-Session. Nebenher mussten dazu noch die letzten Entscheidungen bezüglich Albencover, Presswerk, Booklet und Co. diskutiert und getroffen werden.
Im Februar bekamen die im letzten Herbst aufgenommenen Lieder unseren Segen und wurden als „streng limitierte“ *hust* Devils Diner Club EP veröffentlicht. Die EP war als eine Art Teaser für das fertige Album gedacht und wurde deshalb nur digital über Bandcamp angeboten.

Frei nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ begaben wir uns Anfang April erneut in die Flatliner Studios um die letzten Songs für’s Album einzuspielen. Wer diesen Blog verfolgt weiß sicher, dass wir alle Vollzeit arbeiten, was dann auch der Grund war, warum sich die Aufnahmen über fast 3 Monate hinzogen. Zusätzlich wollten wir die ersten drei Songs der originalen „Ruff Revolution EP“ mit Andi’s neuen Bassspuren versehen, damit das Album wie aus einem Guss klingt.

Was Design und Pressung anging blieben wir bei den beiden alten Bekannten: bo2media für’s Design und disc-media.de für die „Endmontage“.
Der (bis heute) kontrovers diskutierte Albentitel „Edelmetal“ erhielt letztendlich den Zuschlag. Keine ganz leichte Entscheidung, da das Wortspiel auf Edelmetall außerhalb des deutschen Sprachraums für eine Menge Verwirrung und große Fragezeichen über den Köpfen sorgt. Und, zugegeben, schon recht flach ist ;). Aber Metal bedeutet ja auch, zu sich und seinen Entscheidungen zu stehen.

Das Coverart indes brauchte, mit Booklet, ganze 6 Monate, um sein finales Design zu erreichen. Wir hatten uns für einen „Edel, aber oldschool und zum Titel passend“-Ansatz entschieden, mussten uns aber aus unseren unzähligen Ideen eine aussuchen und diese auch noch in verständlicher Weise an bo2media weitergeben.
Um das Booklet sinnvoll zu gestalten mussten wir auch noch alle Texte abtippen und Korrektur lesen, Bilder schießen, Galerien sichten, alles so Formatieren, dass es in die 12cm² der Hülle passt…

Bei all dem Stress darf das eigentliche Proben aber nicht zu kurz kommen. Mit Andi gab es bei unserem gewohnten Prozess ein paar Änderungen, da Frank bei Andis‘ Songs von Gitarre auf Bass wechselte. Der zusätzliche Songwriter bescherte uns auch die Neuerung, dass wir an zwei Songs gleichzeitig arbeiteten: Andis‘ „Only Dust remains“ und Franks‘ „Devil May Care“ sorgen bei uns für viel Spannung, Kreativität und Spielfreude.

Nach den Aufnahmen hatte Produzent Tom einige Verpflichtungen, und so verzögerten sich die ersten Abmisch-Demos auf August. Wie gewohnt gab es hier kaum Grund zur Beanstandung, so dass die Mixe mit winzigen Änderungen im September von uns freigegeben wurden. Damit waren, nach Sage und Schreibe 5 Jahren, die Arbeiten an unserem ersten professionellen Album ENDLICH beendet!

Im Oktober war es dann endlich soweit. Zu wahr, um schön zu sein, aber dennoch irgendwie edel. EDELMETAL eben. Nach über 5-jähriger Odyssee und mehreren 1.000 Euro im Minus konnte das erste Album von DEVILS DINER endlich auf die Menschheit losgelassen werden. EDELMETAL erschien am 24.10.2015 als 11-Track-LP und enthielt die neuen Songs „The Working Dead“, „Legendary Loser“, den Klassiker „Evil D“ und Andis‘ „Faceless Authority“. Im Anschluss folgten die Songs der „Ruff Revolution EP“ „For The Emperor“, „Emocution“ und „Worst Case Killer“ mit den neu eingespielten Basslinien. Den Abschluss des Albums machte die „Devils Diner Club EP“ mit unserer Hymne an den Proberaum „Devils Diner Club“, „Cyborg“, „Defenders Of Darkness“ und „Spider Bite“. Das Album wird über alle gängigen Onlineportale samt Merchandise angeboten.

Im Oktober gab es auch eine organisatorische Änderung: Nach all der Zeit übernahm Frank die Mieterschaft des Proberaums von Tobi, der schon seit Jahren in keiner Band mehr spielte, um so schneller auf Anfragen der Stadt reagieren zu können.

Da wir, wie bereits erwähnt, nach dem Release ziemlich pleite waren, machte sich Frank daran, einfache Lyrics-Videos zu allen Songs zu machen und diese auf YouTube zu laden. Das sparte Geld, welches wir nicht hatten, und erlaubte es uns, mehr Menschen unsere Musik zur Verfügung zu stellen.

All der Aufwand forderte auch seinen Tribut: 2015 schafften wir es nicht, auch noch Live-Auftritte zu spielen.

Dieses anstrengende Jahr ließen wir mit Bandproben, Marketingrunden und viel Hoffnung auf den Erfolg unseres „Babys“ ausklingen, um 2016 wieder mit dem alten Elan angehen zu können.

Devils Diner Club EP (Release: 28.03.2015)
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Fotoshooting „The Band 2015: Andi, Frank, Ray, Steve“
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Album-Cover „EDELMETAL“ (Release: 24.10.2015)
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Aus dem Archiv: Respektlos aber reizvoll
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DEVILS DINER 2014

Bandmitglieder: Frank (Gitarre), Ray (Schlagzeug), Steve (Gesang), Andi (Bass)
Bandraumalbum des Jahres: Slipknot – The Gray Chapter
Entstandene Songs: The Working Dead, Faceless Authority

Am 22.01.2014 war es endlich soweit: unsere erste wirklich vorzeigbare Produktion erblickte das Licht der Welt! Auf Grund der im Post zum letzten Jahr bereits erwähnten Geldknappheit reichte es leider nicht für das erwünschte volle Album, aber die RUFF REVOLUTION 3-Track EP war nur der erste Schritt zur fertigen Debut-LP.

Auf ihr wurden „For the Emperor“, „Emocution“ und „Worst Case Killer“ endlich in professioneller Studioqualität für die Nachwelt festgehalten und sie konnte sowohl von uns direkt als auch über Bandcamp käuflich erworben werden. Dieser Silberling ist allerdings schwer limitiert, da wir die Platte bei Release des Albums aus dem Verkauf genommen haben.
Einige wenige haben somit ein wahres Sammlerstück erworben, was für nur 3€ ein echtes Schnäppchen war.

Nur eine Woche später, am 29.01.2014 ging mit freundlicher Unterstützung von bo2media auch gleich noch unsere komplett eigene Website www.devilsdinerclub.de online, über die wir, unabhängig von Plattformen wie Facebook oder dem mittlerweile obsoleten MySpace, alles interessante rund um die Band veröffentlichen und so unsere Fans auf dem Laufenden halten.
Zudem hat man hier eine zentrale Anlaufstelle zu all unseren anderen Webpräsenzen, von Youtube über Facebook bis hin zu unserem Spreadshirt Merchandise-Shop. Auch dieser Blog hier ist darauf zu finden und wurde über die Jahre sogar zu einer Seite „zusammengelinkt“.
In all den Jahren hat die Band natürlich auch viele Freunde gefunden, die wir hier natürlich auch verewigt und vernetzt haben ;).

Im Zuge des Launches unserer neuen Web-Präsenz schlug sich Frank diverse Nächte um die Ohren, um auch alle anderen Präsenzen auf einen neuen Stand und damit ins 21. Jahrhundert zu bringen.
Als ob das noch nicht genug wäre wurden auch noch alle heute wichtigen Portale mit einer Devils Diner Page versehen (Bandcamp, Soundcloud, Vimeo, etc.) und über den Service rebeat.com auch alle gängigen digitalen Musikshops (Amazon, iTunes, usw.) mit unserer Musik beliefert.

Um die EP passend zu bewerben spielten wir möglichst viele Gigs. Die Highlights waren in diesem Jahr der Auftritt als Vorbands von „Dead like Swansea“ in Schrobenhausen und für „Grober Knüppel“ im Buddha in Ingolstadt. Das Album „Angepisster Deutscher Albtraum“ können wir euch übrigens nur wärmstens empfehlen :D.

Derweil sparten wir natürlich schon auf die nächste Aufnahmesession. Doch bei all den guten Nachrichten ließ leider auch eine schlechte Wendung nicht auf sich warten:
Am 23.08.2014 spielte Walter seinen letzten Auftritt mit uns, da er den Bass niederlegte, um sich in Zukunft mehr auf sein Studium und seine Karriere konzentrieren zu können. Somit standen wir mal wieder ohne Basser da.
Nichtsdestotrotz war der Auftritt ein absoluter Hammer und ein würdiger Abschied der Band vom altehrwürdigen Ohrakel. Dieses wurde im Folgejahr abgerissen und durch eine zu teure, von der Stadt kontrollierte Halle, die 9, ersetzt, was ein weiterer Nagel im Sarg der ingolstädter Undergroundmusik war.

Schon am nächsten Tag war Krisensitzung, um zu besprechen, wie mit der Bass-Situation umzugehen war. Es wurden viele Optionen diskutiert, darunter sogar, ob Steve nicht vielleicht neben seinen Stimmbändern auch die Basssaiten zum schwingen bringen soll, was mit einem Veto des Sängers himself allerdings schnell wieder vom Tisch war. Die große Suche begann also wieder von neuem.

Frank erinnerte sich noch an seinen alten Bekannten Andi, für den er vor einigen Jahren mal ein Demo aufgenommen hatte und streckte seine Fühler in diese Richtung aus. Da Andi in der Zwischenzeit allerdings hauptsächlich als Gitarrist fungierte war er sich zunächst unsicher. Der Gedanke, bei einer professionellen Studioaufnahme dabei sein zu können köderte ihn allerdings dermaßen, dass er sich bereit erklärte, uns zumindest im Studio auszuhelfen.

Bereits Mitte September begannen wir mit den Vorbereitungen zur nächsten Aufnahme in den Flatliner Studios. Andi hatte dabei nur 4 kurze Wochen Zeit genauso viele Songs zu lernen, da sein Aufnahmetermin bereits für Mitte Oktober gebucht war. Trotz dieser doch beachtlichen Hürde schaffte er es, nicht nur die Songs zu lernen, sondern die Basslinien auch noch ordentlich aufzupolieren. Respekt!

Zeitgleich gingen auch die übrigen Vorbereitungen in die finale Phase. So wurde die Evil D Skizze der Ruff Revolution EP auf einen Metal-lastigeren Look geändert und mit einem kleinen Spruchband sowohl als neues Bandlogo als auch als Coverart der diesmal „Devils Diner Club“ betitelten EP erkoren. Zu einem vollständigen Album reichte es aber leider auch diesmal nicht, mehr als 4 Songs konnten in der kurzen Vorbereitungszeit nicht realisiert werden und ein Verschieben der bereits gebuchten Studiotermine wäre eine kostentechnische Misere geworden, deshalb galt es, zumindest 4 Songs für ein Hallelujah einzuhämmern.

Während der Vorbereitungen merkten Band und Basser schnell, dass die Chemie doch besser passte als ursprünglich angenommen und Ray nervte Andi dann auch endgültig in das „Okay, ich mach bei euch auch nach den Aufnahmen mit!“ ;). Damit waren wir endlich wieder komplett. Dabei haben Frank und Andi einen kleinen Deal ausgearbeitet, denn die Instrumentenverteilung ist nicht 100%: Frank spielt bei Andis Kompositionen Bass und andersrum.

Auch diesmal kam die Weihnachtszeit der endgültigen Politur der EP dazwischen, nachdem die Aufnahmen selbst ein voller Erfolg waren und ohne Zwischenfälle routiniert von uns beendet wurden.
Im Hinblick auf den letzten Brocken des anstehenden Albums entschieden wir uns, einen von Andi’s Songs mit auf die Platte zu nehmen und nutzten daher die Zeit bis zum fertigen Mix, um Faceless Authority einzustudieren. Dieser Song ist eine Ausnahme, da Frank damals als Bassist noch nicht viel taugte (was sich seither geändert hat!) und daher trotz des erwähnten Deals Gitarre spielt.

Als schöner Jahresabschluss kamen dann im November noch das diesmal wesentlich düsterere Fotoshooting für das Album, welches allerdings erst Anfang 2015 fertig wurde, und im Dezember ein gemütlicher Whisky Abend daher, um unsere Vorfreude auf 2015 und unser Erstlingswerk richtig zu schüren.

The Band 2014 von links nach rechts: Walter (Bass), Ray (Schlagzeug), Steve (Gesang), Frank (Gitarre)
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Ruff Revolution EP Cover
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The New Mr. Bass: Andi Macht (Oktober 2014)
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Whisky & More Abend 2014
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