Cyborg Liner Notes

Steckbrief

Entstehungsjahr: 2010
Veröffentlichung: 2014 (Devils Diner Club EP Track 2 / EDELMETAL Track 9)
Tempo: 154 bpm
Dauer: 2:47 Min
Music: Frank, Ray, Steve
Lyrics: Steve, Frank

Entstehungsgeschichte

Cyborg entstand von Januar bis März 2010 – recht flott für den normalen Songentstehungsprozess bei Devils Diner.
Weitere Besonderheit war, dass die Riffs für diesen Song komplett im Proberaum während der Jam-Sessions entstanden. Ziel war es, einen Song ohne Refrain zu schreiben, der eine in sich geschlossene, kurze, aber knackige Geschichte erzählt. Damit es dabei nicht fad wird, ließen wir uns mit den Riffs wirklich Zeit und es dauerte viele Sessions bis das gesamte Gerüst stand. Immerhin mussten wir die Tatsache, dass es wirklich keinen Refrain gab, mehr als nur kompensieren ohne es zu verkomplizieren.
Ray fand schnell zu seinen Drumparts und untermauerte den Song mit viel Krawumms und einer kleinen Anspielung auf Slayer’s Raining Blood. Steve hatte auch schnell eine Geschichte für den Song gefunden und nutzte die Jamsessions, um die richtigen Worte zu finden, so dass sie rhythmisch und „in your face“ klangen. Zudem schaffte er es, eine winzige Anspielung auf das Computerspiel „Unreal Tournament 2003“ in den Lyrics unterzubringen. Etwas, dass er sehr gerne macht ;).
Thematisch geht es um einen Menschen, der auf Grund seiner intellektuellen Andersartigkeit aus der Gesellschaft ausgeschlossen ist und sich nun Abhilfe schafft, indem er sich mechanisch und digital verbessert, um sich an seinen Peinigern als Cyborg rächen zu können. Oder um es mit den Worten des Songs zu sagen/schreien: „Improve me with machinery!“

Inspiriert ist der Text dabei von den damals wie heute in den Medien allgegenwärtigen schön- und kleingeredeten Ungleichheiten auf der Welt und dem DC-Comics-Charakter Cyborg, der zu diesem Zeitpunkt in der Serie Teen Titans immer wieder mit Problemen der Ausgrenzung konfrontiert wurde.
Der Song steht auch Pate für unser Bandmaskottchen Evil D, der unser Devils Diner Club Logo schmückt. Für das Logo haben wir (also Cola, von uns kann keiner auch nur halbwegs zeichnen) unseren alten roten Teufelskopf optimiert und grafisch an die digitale Welt angepasst. Deshalb wird der neue Evil D Kopf auch häufig Cyborg D genannt.
Anzumerken ist auch noch der fette Mittelteil im Song Cyborg, in dem Bass und Gitarre zwei sich ergänzende unabhängige Melodielinien spielen, während Steve düster die Transformation des Menschen in eine seelenlose Killermaschine erzählt. Hört einfach mal rein!

 Cyborg Lyrics

Hey You! I hate your kind!
Stupid and ignorant!
When I was a child
They made my life a living hell

So I made up my mind
It’s mind over matter
Spent all my time to research
This ultimate weapon

IMPROVE ME WITH MACHINERY!

Replaced my muscles with steel
Eyes with lasers
Filled my lungs with fuel
And my nerves with cables!

TO BECOME YOUR WORST NIGHTMARE!

I ripped out my heart and replaced it with engines
A turbine that only pumps oil through my veins
With these augmentations I’m planning my vengeance
My microchip brain burns with stone cold rage

Run! I’m after you!
To slice, dice and burn you
Tracked down by your DNA
There’s no place to hide now

Fear – It fills your eyes
As I soar above you
Fuck your pathetic cries
Target locked, feel my hatred!

THIS IS YOUR FINAL HEARTBEAT!

YouTube Link: Cyborg

 

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DEVILS DINER 2014

Bandmitglieder: Frank (Gitarre), Ray (Schlagzeug), Steve (Gesang), Andi (Bass)
Bandraumalbum des Jahres: Slipknot – The Gray Chapter
Entstandene Songs: The Working Dead, Faceless Authority

Am 22.01.2014 war es endlich soweit: unsere erste wirklich vorzeigbare Produktion erblickte das Licht der Welt! Auf Grund der im Post zum letzten Jahr bereits erwähnten Geldknappheit reichte es leider nicht für das erwünschte volle Album, aber die RUFF REVOLUTION 3-Track EP war nur der erste Schritt zur fertigen Debut-LP.

Auf ihr wurden „For the Emperor“, „Emocution“ und „Worst Case Killer“ endlich in professioneller Studioqualität für die Nachwelt festgehalten und sie konnte sowohl von uns direkt als auch über Bandcamp käuflich erworben werden. Dieser Silberling ist allerdings schwer limitiert, da wir die Platte bei Release des Albums aus dem Verkauf genommen haben.
Einige wenige haben somit ein wahres Sammlerstück erworben, was für nur 3€ ein echtes Schnäppchen war.

Nur eine Woche später, am 29.01.2014 ging mit freundlicher Unterstützung von bo2media auch gleich noch unsere komplett eigene Website www.devilsdinerclub.de online, über die wir, unabhängig von Plattformen wie Facebook oder dem mittlerweile obsoleten MySpace, alles interessante rund um die Band veröffentlichen und so unsere Fans auf dem Laufenden halten.
Zudem hat man hier eine zentrale Anlaufstelle zu all unseren anderen Webpräsenzen, von Youtube über Facebook bis hin zu unserem Spreadshirt Merchandise-Shop. Auch dieser Blog hier ist darauf zu finden und wurde über die Jahre sogar zu einer Seite „zusammengelinkt“.
In all den Jahren hat die Band natürlich auch viele Freunde gefunden, die wir hier natürlich auch verewigt und vernetzt haben ;).

Im Zuge des Launches unserer neuen Web-Präsenz schlug sich Frank diverse Nächte um die Ohren, um auch alle anderen Präsenzen auf einen neuen Stand und damit ins 21. Jahrhundert zu bringen.
Als ob das noch nicht genug wäre wurden auch noch alle heute wichtigen Portale mit einer Devils Diner Page versehen (Bandcamp, Soundcloud, Vimeo, etc.) und über den Service rebeat.com auch alle gängigen digitalen Musikshops (Amazon, iTunes, usw.) mit unserer Musik beliefert.

Um die EP passend zu bewerben spielten wir möglichst viele Gigs. Die Highlights waren in diesem Jahr der Auftritt als Vorbands von „Dead like Swansea“ in Schrobenhausen und für „Grober Knüppel“ im Buddha in Ingolstadt. Das Album „Angepisster Deutscher Albtraum“ können wir euch übrigens nur wärmstens empfehlen :D.

Derweil sparten wir natürlich schon auf die nächste Aufnahmesession. Doch bei all den guten Nachrichten ließ leider auch eine schlechte Wendung nicht auf sich warten:
Am 23.08.2014 spielte Walter seinen letzten Auftritt mit uns, da er den Bass niederlegte, um sich in Zukunft mehr auf sein Studium und seine Karriere konzentrieren zu können. Somit standen wir mal wieder ohne Basser da.
Nichtsdestotrotz war der Auftritt ein absoluter Hammer und ein würdiger Abschied der Band vom altehrwürdigen Ohrakel. Dieses wurde im Folgejahr abgerissen und durch eine zu teure, von der Stadt kontrollierte Halle, die 9, ersetzt, was ein weiterer Nagel im Sarg der ingolstädter Undergroundmusik war.

Schon am nächsten Tag war Krisensitzung, um zu besprechen, wie mit der Bass-Situation umzugehen war. Es wurden viele Optionen diskutiert, darunter sogar, ob Steve nicht vielleicht neben seinen Stimmbändern auch die Basssaiten zum schwingen bringen soll, was mit einem Veto des Sängers himself allerdings schnell wieder vom Tisch war. Die große Suche begann also wieder von neuem.

Frank erinnerte sich noch an seinen alten Bekannten Andi, für den er vor einigen Jahren mal ein Demo aufgenommen hatte und streckte seine Fühler in diese Richtung aus. Da Andi in der Zwischenzeit allerdings hauptsächlich als Gitarrist fungierte war er sich zunächst unsicher. Der Gedanke, bei einer professionellen Studioaufnahme dabei sein zu können köderte ihn allerdings dermaßen, dass er sich bereit erklärte, uns zumindest im Studio auszuhelfen.

Bereits Mitte September begannen wir mit den Vorbereitungen zur nächsten Aufnahme in den Flatliner Studios. Andi hatte dabei nur 4 kurze Wochen Zeit genauso viele Songs zu lernen, da sein Aufnahmetermin bereits für Mitte Oktober gebucht war. Trotz dieser doch beachtlichen Hürde schaffte er es, nicht nur die Songs zu lernen, sondern die Basslinien auch noch ordentlich aufzupolieren. Respekt!

Zeitgleich gingen auch die übrigen Vorbereitungen in die finale Phase. So wurde die Evil D Skizze der Ruff Revolution EP auf einen Metal-lastigeren Look geändert und mit einem kleinen Spruchband sowohl als neues Bandlogo als auch als Coverart der diesmal „Devils Diner Club“ betitelten EP erkoren. Zu einem vollständigen Album reichte es aber leider auch diesmal nicht, mehr als 4 Songs konnten in der kurzen Vorbereitungszeit nicht realisiert werden und ein Verschieben der bereits gebuchten Studiotermine wäre eine kostentechnische Misere geworden, deshalb galt es, zumindest 4 Songs für ein Hallelujah einzuhämmern.

Während der Vorbereitungen merkten Band und Basser schnell, dass die Chemie doch besser passte als ursprünglich angenommen und Ray nervte Andi dann auch endgültig in das „Okay, ich mach bei euch auch nach den Aufnahmen mit!“ ;). Damit waren wir endlich wieder komplett. Dabei haben Frank und Andi einen kleinen Deal ausgearbeitet, denn die Instrumentenverteilung ist nicht 100%: Frank spielt bei Andis Kompositionen Bass und andersrum.

Auch diesmal kam die Weihnachtszeit der endgültigen Politur der EP dazwischen, nachdem die Aufnahmen selbst ein voller Erfolg waren und ohne Zwischenfälle routiniert von uns beendet wurden.
Im Hinblick auf den letzten Brocken des anstehenden Albums entschieden wir uns, einen von Andi’s Songs mit auf die Platte zu nehmen und nutzten daher die Zeit bis zum fertigen Mix, um Faceless Authority einzustudieren. Dieser Song ist eine Ausnahme, da Frank damals als Bassist noch nicht viel taugte (was sich seither geändert hat!) und daher trotz des erwähnten Deals Gitarre spielt.

Als schöner Jahresabschluss kamen dann im November noch das diesmal wesentlich düsterere Fotoshooting für das Album, welches allerdings erst Anfang 2015 fertig wurde, und im Dezember ein gemütlicher Whisky Abend daher, um unsere Vorfreude auf 2015 und unser Erstlingswerk richtig zu schüren.

The Band 2014 von links nach rechts: Walter (Bass), Ray (Schlagzeug), Steve (Gesang), Frank (Gitarre)
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Ruff Revolution EP Cover
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The New Mr. Bass: Andi Macht (Oktober 2014)
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Whisky & More Abend 2014
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